| Der Käse und seine Rinde |
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Alle Käsesorten - außer Frisch- und Schmelzkäse - bilden während der Reifung eine Rinde aus. Diese, schützt die Käse nicht nur vor äußeren Verunreinigungen oder Beschädigungen, sondern ist auch für die Entwicklung des Geschmacks wichtig.
Hart- und Schnittkäse wie Comté oder Morbier werden je nach Sorte entweder mit Salz abgerieben oder in Salzwasser getaucht. Das entzieht dem Käseteig Wasser und festigt seine äußere Schicht. Häufig wird die Rinde während der Reifung zusätzlich immer wieder mit einer Salzlösung oder Kräutersut abgerieben. Damit wird verhindert, dass sich darauf Edelpilze entwickeln. Außerdem bekommt der Käse dadurch mehr Geschmack und wird vor dem Austrocknen geschützt. Welche Rinde kann man mitessen? Bei Weichkäsen, wie Brie oder Munster, kommt es auf die persönliche Vorliebe an. Die Rinde macht den Käsegeschmack intensiver. Wer also das feine Aroma des Teiges genießen möchte, schneidet die Rinde ab, wer's aromatisch mag, isst sie hier mit. |




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